Der Schulweg – Eine Problem ohne Ausweg?
Liebe Betroffene,

sogar das OLGy hat nicht nur Vorteile. Zu den eher leidigen Themen, die uns ständig begleiten, gehört leider auch der Schulweg, insbesondere die Verkehrssituation auf der Dehmelstraße. Auch der an sich erfreuliche Zustrom an neuen Schülern in den fünften Klassen hat diesbezüglich seine Schattenseiten, denn der Verkehr hat zugenommen.
Gerade die jüngeren Schülern, die auf der Dehmelstraße zwischen der Straße des Bergmanns und der Schule zu Fuß unterwegs sein müssen, sind vor Beginn und nach Ende des Unterrichts mit starkem Verkehr konfrontiert, den sie zu bewältigen haben, ohne dass – mit Ausnahme der „natürlichen“ Verkehrsberuhigung durch die reichlich vorhandenen Schlaglöcher - besondere Sicherungsmaßnahmen vorhanden wären. Insbesondere fehlt es an jeder Trennung zwischen Fußgängerverkehr und Fahrzeugen.
Aber auch die Eltern, die ihre Kinder mit dem PKW zur Schule bringen (müssen), sind betroffen, weil oft nur wenig Platz bleibt, um an anderen Fahrzeugen vorbei zu kommen und die Kinder abzusetzen bzw. auf diese zu warten. Darüber hinaus besteht jetzt auch noch das Verbot, das Schulgelände zu befahren und ein absolutes Halteverbot vor dem Schulgelände. Die Polizei hat ihre Präsenz auch verstärkt. Viele von uns sind daher sowohl betroffen als auch beteiligt.
Die bisherigen Lösungsansätze:
Sie haben aber ein Recht drauf zu erfahren, was in dieser Sache bisher unternommen worden ist und wie der aktuelle Stand ist. Zunächst möchte ich Ihnen daher einen Überblick über die mit den zuständigen Behörden diskutierten Lösungsansätze geben. Dies schließt auch die Darstellung der jeweiligen „Pro“ und „Contra – Argumente“ mit ein.
Einzelheiten zu den diversen Lösungsansätzen erfahren Sie
….. hier.....
Das bisherige Gesamtergebnis:
Im Ergebnis bleibt aber für den gegenwärtigen Stand festzuhalten, dass wir zwar eine gewisse Sensibilisierung der Behörden erreicht haben, aber jedenfalls derzeit keine Baumaßnahmen in Sicht sind, um das Problem grundlegend zu lösen. Letztlich scheitert eine sinnvolle Lösung derzeit und wohl auch auf längere Sicht am erforderlichen Geld.
Wie geht es weiter in der Schulwegfrage?
Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass wir uns mit der gegebenen Lage abfinden müssten. Vielleicht gibt es noch kreative Vorschläge, die uns in der Frage der Schulwegsicherheit weiter bringen können.
Ein sehr weit gehender Vorschlag eines Vaters liegt bereits vor. Da er im Wesentlichen auf Eigenleistungen der Eltern basiert, hat er hat aber nur dann realistische Chancen auf Umsetzung, wenn er von möglichst vielen Eltern tatkräftig und auch finanziell unterstützt wird. Hierzu würden die Elternsprecher gern Ihre Meinung und Ihre Bereitschaft erfahren.
Es geht nach diesem Vorschlag darum, einen vom fließenden Fahrzeugverkehr getrennten Fußweg zur Bushaltestelle durch Eigenleistungen der Eltern zu schaffen.
Hierfür sind verschiedene Alternativen vorstellbar:
A) Die Elternschaft könnte die Kosten für die Verbreiterung des Verkehrsraums der Dehmelstraße und des Baus des Fußwegs aufbringen (geschätzte Kosten ca. 120.000,00 €, Details siehe Vorschlag G).
B) Die Eltern könnten die erforderlichen Bauleistungen selbst übernehmen/ die erforderlichen Gerätschaften selbst stellen.
C) Kombination der Ansätze zu A) und B)
Allerdings ist darauf hinzuweisen, dass die Erbringung eigener Arbeitsleistungen der Eltern nur dann möglich sein wird, wenn die zuständigen Behörden hierzu ihr „OK“ geben. Hier ist es keineswegs ausgeschlossen, dass rechtliche Gesichtspunkte dem entgegen stehen könnten. Ferner setzt ein derartiger Ansatz voraus, dass eine einheitliche Planung und Bauleitung sicher gestellt werden kann. Demgegenüber dürfte die Umsetzung der Baumaßnahme durch finanzielle Leistungen der Eltern jedenfalls rechtlich einfacher umzusetzen sein.
Falls Sie bereit sind, im Rahmen eines solchen Projekts mitzuwirken, teilen Sie dies bitte bis zum
23.10.2010
per E– Mail unter info@osterlandgymnasium.de oder rojacob@aol.com mit.
Um eine sinnvolle Beurteilung der Umsetzungschancen zu ermöglichen, ist es bereits jetzt erforderlich, zu erfahren, in welchen Bereichen und in welchem Umfang die Eltern konkret bereit sind, sich zu engagieren. Nutzen Sie daher bitte den
verfügbaren Fragebogen, um hierzu nähere Angaben zu machen.
Aktuell bitte das Formular per Post an die Schule schicken.
Für Ihr Interesse und Ihr Engagement danke ich Ihnen recht herzlich.
Falls Sie noch Fragen oder Anregungen haben sollten, stehe ich Ihnen gern auch telefonisch oder per E– Mail zur Verfügung. Dies gilt insbesondere auch für andere Lösungsansätze.
Mit freundlichen Grüßen
Roland Jacob
Schulelternsprecher
Tel: 036605/91199
E– Mail: rojacob@aol.com